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Sitepark Münster

Unzertrennlich? Softwarehoheit ohne Hardwaretausch

Digitale Prozesse gehören zum Kerngeschäft des IT-Unternehmens Sitepark. Das Unternehmen entwickelt und betreibt kommunale Internetauftritte und digitale Verwaltungsdienste. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die eigene IT- und Gebäudetechnik. Am Bürostandort von Sitepark spielt dabei die elektronische Schließanlage eine zentrale Rolle. Sie sollte nicht nur zuverlässig funktionieren, sondern vor allem vollständig unter eigener Kontrolle stehen und neben dem reinen Schließen auch das Ein- und Ausstempeln im Zeiterfassungssystem automatisieren – und das möglichst ohne Austausch der im Objekt verbauten Hardware-Komponenten..

RÜTÜ’s Projektleistungen

  • Zutrittskontrolle

Aufwendiges Scheidungsverfahren einer Schließanlage

Ausgangssituation war eine bestehende elektronische Schließanlage, deren Hardware – also Zylinder und Leser – weiterhin genutzt werden sollte. Bisher lag die Steuerung der Anlage jedoch beim Voreigentümer, der mehrere Objekte zentral über eine gemeinsame Verwaltungssoftware betreut. Es dabei zu belassen, konnte für Sitepark keine zukunftssichere Lösung sein, hätte das doch bedeutet: eingeschränkte Zugriffsmöglichkeiten, keine Möglichkeit zur selbstständigen Programmierung und vor allem keine vollständige Hoheit über das eigene sicherheitsrelevante System. Der Anspruch war daher, die Schließanlage künftig selbst verwalten zu können, ohne dafür jedoch gleichzeitig die im Objekt verbauten Hardware-Komponenten teuer und aufwendig ersetzen zu müssen.

Die Herausforderung dieses Projekts lag dementsprechend weniger in der Technik vor Ort als vielmehr in der dahinterliegenden Software- und Systemarchitektur. Denn: Die vom Voreigentümer eingesetzte Software hinterlässt eine digitale Signatur auf den zahlreichen Komponenten, die Hard- und Software fest miteinander verheiratet. Diese Verknüpfungen mussten sauber gelöst werden, damit ein eigenständiger Betrieb der Anlage möglich wird – und um sicherzustellen, dass künftig ausschließlich Sitepark Zugriff auf das System hat.

Ein Eingriff in die grundlegende Sicherheitsarchitektur der Anlage, der nur mithilfe absoluter Spezialisten angegangen werden sollte. Deshalb nutzte RÜTÜ seine guten Verbindungen zum Hersteller dormakaba und brachte dessen Kompetenz gezielt mit ins Projekt ein. In einem gemeinsamen Termin vor Ort wurden die Möglichkeiten ausgelotet, wie sich Software und Hardware voneinander trennen und anschließend neu verheiraten lassen. Auch die gesamte Umsetzung wurde von einem Projektleiter von dormakaba begleitet. RÜTÜ übernahm dabei die koordinierende Rolle zwischen Nutzer, Hersteller und Objekt.

So mussten tatsächlich lediglich die Transponder ausgetauscht werden, während Zylinder und Leser im Gebäude verbleiben konnten. Die bestehende Hardware kann nun mit einer eigenen Software betrieben und verwaltet werden. Es entstand eine Schließanlage, die vollständig in der Hoheit von Sitepark liegt – unabhängig vom früheren Betreiber und ohne bauliche Eingriffe.

Über die Zutrittssteuerung hinaus sind die Komponenten nun auch an die digitale Arbeitszeiterfassung des Unternehmens angebunden. Mitarbeitende stempeln sich direkt über ihre Transponder ein und aus, wenn sie das Büro betreten oder verlassen. Das ersetzt zusätzliche Hardware und manuelle Prozesse und sorgt für eine transparente Verwaltung von Zugangs- und Anwesenheitsdaten.

Projektleiter Paul Gnoth ist die zielführende Zusammenarbeit mit Sitepark und dormakaba in guter Erinnerung geblieben: „Durch die enge, sehr partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dormakaba und die klare Zielsetzung von Sitepark konnten wir gemeinsam Lösungen finden, mit denen sich aufwendige bauliche Eingriffe vermeiden und das volle Potenzial der bestehenden Anlage ausschöpfen ließ.“

Ein Projekt, das zeigt, wie RÜTÜ Herstellerkenntnis, Systemverständnis und Koordinationsstärke zum Vorteil seiner Kunden in Szene setzt.